Das Herz ist ein Irrer
Sitze wieder auf dem Balkon, wenn die Sonne sich langsam hinter die Hügel zurückzieht. Manchmal ist mir meine Begeisterung für den Balkon selbst nicht klar, der Balkon ist klein, dreckig, ich sitze auf einem wackeligen Hocker mit meiner Zigarette, unten auf der Straße rauschen die Autos vorbei, es gibt romantischere Orte, aber ich sitze nun einmal auf dem Balkon und denke an dich.
Vielleicht bist du ja in der Stadt, denke ich, doch warum solltest du in der Stadt sein? Es hält mich kaum an meinem Platz, möchte unablässig durch die Stadt streifen, bis die Füße bluten, vielleicht sitzt du ja in einem Café, oder auf der Steintreppe am Marktplatz, auf die ich mich so gern mit dir gesetzt hätte, damals, als es noch zu kalt war.
Nun, warum solltest du in der Stadt sein? Nur, damit ich einen Grund zum Träumen habe? Male mir unser Wiedersehen aus, die verschiedensten Möglichkeiten, von "Ich laufe an dir vorbei, versuche, deinen Blick zu fangen und du erkennst mich gar nicht wieder" über "Betretenes Schweigen" bis hin zu "Ich hab die ganze Zeit an dich gedacht und lass es uns jetzt richtig angehen, lass uns an der Lahn spazieren gehen und ein Zitroneneis essen und morgen gucken wir uns vom Schloss aus den Sonnenuntergang an" und ich weiß genau, welches Szenario ich am realistischsten finden soll - wenn überhaupt, denn die Wahrscheinlichkeit, dass du in der Stadt bist, ist so gering, dass ich keinen weiteren Gedanken an dich verschwenden sollte.
Ich bin hier auf dem Balkon, allein mit den Gedanken, die mich wahnsinnig machen, Gedanken an dich, habe mittlerweile Mühe, dein Gesicht vor meinem inneren Auge zu rekonstruieren, nur deine Stimme, sie ist immer noch so deutlich in meinem Kopf.
Vielleicht bist du ja in der Stadt, denke ich, doch warum solltest du in der Stadt sein? Es hält mich kaum an meinem Platz, möchte unablässig durch die Stadt streifen, bis die Füße bluten, vielleicht sitzt du ja in einem Café, oder auf der Steintreppe am Marktplatz, auf die ich mich so gern mit dir gesetzt hätte, damals, als es noch zu kalt war.
Nun, warum solltest du in der Stadt sein? Nur, damit ich einen Grund zum Träumen habe? Male mir unser Wiedersehen aus, die verschiedensten Möglichkeiten, von "Ich laufe an dir vorbei, versuche, deinen Blick zu fangen und du erkennst mich gar nicht wieder" über "Betretenes Schweigen" bis hin zu "Ich hab die ganze Zeit an dich gedacht und lass es uns jetzt richtig angehen, lass uns an der Lahn spazieren gehen und ein Zitroneneis essen und morgen gucken wir uns vom Schloss aus den Sonnenuntergang an" und ich weiß genau, welches Szenario ich am realistischsten finden soll - wenn überhaupt, denn die Wahrscheinlichkeit, dass du in der Stadt bist, ist so gering, dass ich keinen weiteren Gedanken an dich verschwenden sollte.
Ich bin hier auf dem Balkon, allein mit den Gedanken, die mich wahnsinnig machen, Gedanken an dich, habe mittlerweile Mühe, dein Gesicht vor meinem inneren Auge zu rekonstruieren, nur deine Stimme, sie ist immer noch so deutlich in meinem Kopf.
bedsitter - 7. Apr, 19:14
